Banastre Tarleton


O Muse! Sir Joshua’s master-hand
Shall first our lyric Laud command
Lo! TARLETON dragging on his boot so tight!
His Horses feel a godlike rage,
And yearn with Yankies to engage–
I think I hear them snorting for the fight!

Behold with fire each eyeball glowing!
I wish, indeed, their manes so flowing
Were more like hair: — the brutes had been as good,
If, flaming with such classic force,
They had resembled less that horse
Call’d Trojan — and by Greeks compos’d of wood.
Diese unsterbliche Ode wurde von einem gewissen Peter Pindar (a distant Relation to the Poet of Thebes) 1782 geschrieben. Das satirische Gedicht macht natürlich nur Sinn, wenn wir Joshua Reynolds Portrait von dem Oberstleutnant Banastre Tarleton kennen. Es hat heute im Katalog der National Gallery den Titel General Sir Banastre Tarleton, aber im Jahre 1782 ist Banastre Tarleton weder General noch Baronet.

Das monumentale Bild (236 x 145 cm) hat Sir Joshua Reynolds von dem Dandy und Lebemann gemalt, der im Krieg gegen die Amerikaner ein englischer Held war. Er war 1781 in Yorktown mit der ganzen Armee von Lord Cornwallis gefangen genommen worden, auf Ehrenwort freigelassen worden und am Jahresanfang 1782 nach London zurückgekommen. Obgleich es Stimmen in Amerika gab, die ihn lieber am Galgen gesehen hätten. Er ist kaum in London, da sitzt er schon bei Reynolds im Studio, zweimal im Januar, sechsmal im Februar und noch einmal im April. Da ist das Bild dann fertig, kostet 250 Guineas (in vornehmen Kreisen sind die Rechnungen in Guineas, nicht in Pfund Sterling). Bei einer der Sitzungen soll Tarleton auch sein in der Ode von Peter Pindar besungenes Pferd mitgebracht haben. Reynold stellt das Bild als Portrait of an Officer in der Sommerausstellung der Royal Academy aus. Wer damals in London etwas auf sich hält, will sich auf der Summer Exhibition (die es seit 1769 bis zum heutigen Tag gibt) in Öl gemalt sehen. Im Jahr darauf wird das Bild noch in einer Ausstellung in Liverpool gezeigt, der Heimatstadt Tarletons.

Die Haltung des Offiziers, der an seiner Reithose nestelt, geht natürlich auf eine Hermesstatue zurück, das sagt einem heute jeder Kunsthistoriker. Die englischen Gentlemen sammeln jetzt antike Statuen. Ich hätte hier ja lieber das Bild von Richard Cosway gehabt, das den Sammlern Charles Townley zeigt, aber ich begnüge mich mal mit dem Bild von Zoffany (links), das auch Charles Townley inmitten seiner Sammlung zeigt. Joshua Reynolds hält die Hermesstatue, die Lord Shelburne (der spätere Marquis von Lansdowne) gerade erworben hat, für eine Darstellung des Cincinnatus. Das würde als Vorlage für einen Offizier ja auch Sinn machen, Hermes, der Gott der Kaufleute und der Diebe nicht so sehr.
Es sind nicht nur Männer wie Townley und Shelburne, der jetzt antike Statuen sammeln, auch Sir Joashua wird von dem Sammelfieber angesteckt und erwirbt Berninis Neptun mit Triton für 500 Pfund. Der Händler, der ihm das verkauft, heißt Thomas Jenkins. Er ist selbst Maler gewesen und mit dem Maler Richard Wilson nach Rom gekommen, jetzt verkauft er alles, was ihm in die Finger kommt an die englischen Bildungstouristen, die auf ihrer Grand Tour Italien besuchen. Wir haben damals nur Winckelmann, der nie in Griechenland war, der uns die sogenannte klassische Kultur verkauft, words, words, words. Und was haben wir davon? Großes Latinum auf dem Gymnasium. Die Engländer sind da sehr viel praktischer, die schleppen jetzt dank der Vermittlungstätigkeit von Thomas Jenkins und Gavin Hamilton den ganzen Marmor aus Italien ab. Banastre Tarleton hat keine Grand Tour Bildungsreise gemacht wie so viele junge Gentlemen in dieser Zeit. Er ist der Sohn eines Liverpooler Kaufmanns, der sein Geld im Sklavenhandel verdient hat. Er hat keinerlei kulturelle Interessen, das Examen in Oxford schafft er nicht, seine Erbschaft verjubelt er in einem Jahr am Spieltisch, da bleibt dann nur die Armee. Er kauft sich mit dem Geld von seiner Mutter für 800 Pfund eine commission als Kornett in den königlichen Dragonern.

Wenn Reynolds bei seinem Bild diese Körperdrehung von Lord Shelburnes Hermes Statue übernimmt (von der damals auch eine Replik in der Royal Academy stand), macht er noch etwas anderes: er verbirgt eine Hand von Tarleton. So können wir nicht sehen, dass ihm an der rechten Hand seit der Schlacht von Guildford Court House zwei Finger fehlen. Dennoch bleibt dies Bild ein Rätsel. Wäre Tarleton ein wirklicher Kriegsheld und wäre er ein Adliger oder wenigsten ein Gentleman, dann würde ein solch heroisches Porträt eines beau sabreur in der Pose eines Cincinnatus ja noch irgendeinen Sinn machen. Aber ein solcher Aufwand für einen Mann mit zweifelhafter Reputation? Tarleton hat sich im gleichen Jahr auch noch von Reynolds Konkurrenten Gainsborough malen lassen (wir sind ja gar nicht eitel), sogar auf einem Pferd, allerdings ist dieses Bild leider nicht erhalten. Wahrscheinlich hat Reynolds mit dem Bild alle Register gezogen (einschließlich der rollenden Augen des Pferdes), weil er Gainsborough übertrumpfen wollte. Die zeitgenössischen Kritiker gaben Reynolds Bild den Vorzug vor dem Bild von Gainsborough. An dem wurde kritisiert, dass hier die Eitelkeit und Selbstgefälligkeit von Tarleton durchscheine.

Reynolds und Gainsborough sind zu der Zeit in einer Art malerischem Machtkampf, beide werden in diesem Jahr neben dem Bild Tarletons Portraits der Tänzerin Baccelli und der Schauspielerin Mary Darby Robinson malen. Das mit Mrs Robinson ist nun ein wenig pikant (das ist es mit den Mrs Robinsons wohl immer, wenn wir an The Graduate und Simon und Garfunkel denken), denn die ist die Geliebte von Banastre Tarleyton. War vorher die Geliebte des Prinzen von Wales. Und schreibt eines Tages eine Ode auf Banastre Tarleton, die so schreiend komisch ist, dass ich sie am liebsten hier abdrucken möchte. Da sie aber furchtbar lang ist, steht hier anstelle der Ode to Valour nur ein Link. Diese Ode hat sie natürlich geschrieben, bevor er sie schnöde verlassen hat.

Wir haben im Jahre 1782 nicht nur Bilder von Tarleton und seiner Geliebten von Reynolds und von Gainsborough, sondern auch noch eine schöne Karikatur von James Gillray, die Tarleton, Mrs Robinson und den Prinzen auf einem Bild vereint.

Die ist nun wirklich richtig schön bösartig, Tarleton in heldenhafter Pose und der Prinz von Wales (ohne Kopf, den braucht er eh nicht) beim Verlassen eines Bordells, das den Namen The Whirligig hat. Nun ist ein whirligig ein Windrädchen, und so dreht sich Mrs Robinson hier auch (wir wollen gar nicht darüber reden, wo die Achse des Windrades ist) über der Tür zwischen ihren beiden Liebhabern hin und her. Aber in dieser Zeit ist ein whirligig bei der Armee noch etwas anderes, es ist ein Strafinstrument. Es ist ein runder, drehbarer Käfig, den man dank einer Übersetzung sehr schnell drehen kann, bis den Eingesperrten schlecht wird. Die Army benutzt sowas zur Bestrafung von Prostituierten. Die Engländer kommen auf seltsame Dinge. Der Dialog, der aus den Mündern quillt (ja, auch die Sprechblasen des Cartoon sind schon erfunden), ist aus dem Stück Every Man in his Humour von Ben Jonson. Das hat David Garrick (der auch mehrfach von Reynolds gemalt wurde) jetzt wieder auf der Bühne populär gemacht. Es gibt darin eine Figur namens Captain Bobadil, einen Prahlhans und Lügner, diese typische Figur des miles gloriosus. Die darf jetzt passenderweise Banastre Tarleton spielen und darf so reden, wie er wahrscheinlich in den Londoner Clubs geredet hat: They have assaulted me some Three, Four, Five, Six of them together, & I have driven them afore me like a Flock of Sheep; — but this is nothing, for often in a mere frolic. I have challeng’d Twenty of them, kill’d them; — challeng’d Twenty more, kill’d them; — Twenty more, kill’d them too; — & thus in a day have I kill’d Twenty Score: twenty score, that’s two hundred; two hundred a day, five days a thousand; thats — a — zounds, I can’t number them half; & all civilly & fairly with this one poor Toledo! Dies ist der Text auf Gillrays Karikatur, der O-Ton Tarleton kann nicht weit davon entfernt sein. So sagte Horace Walpole im Gespräch zu dem Dramatiker Sheridan: Tarleton boasts of having butchered more men and lain with more women than anybody else in the army. Worauf Sheridan antwortet: Lain with! What a weak expression! He should have said ravished. Rapes are the relaxation of murderers.

Und vielleicht sollte man an dieser Stelle noch einige Tatsachen zum Verhältnis von Tarleton zu den Frauen anfügen, zum Beispiel dass Tarleton in der langen Beziehung mit Mrs Robinson von ihrem Geld lebt, immerhin bezahlt ihr der Prince von Wales eine jährliche Rente. Er hat auch nichts dagegen, wenn sie sich noch etwas dazu verdient. In St. Pauli würde man ihn einen Loddel nennen. Tarleton hat übrigens Mary Robinson durch eine Wette ‚gewonnen‘, er hatte mit Lord Malden (dem späteren Earl of Essex) um tausend Pfund gewettet, dass es ihm gelingen würde, Mary Robinson zu verführen. Tarleton verlässt Perdita (wie sie manchmal nach der Shakespeareheldin heißt, durch die sie berühmt wurde) als seine Mutter gestorben ist. Da merkt er, dass aus Liverpool kein Geld mehr kommen wird und dass ihm das Einkommen von Mary Robinson zu klein ist. Er heiratet die vierundzwanzig Jahre jüngere Susan Priscilla Bertie, illegitimes Kind eines Herzogs. Hat aber eine Mitgift, die in die zigtausend Pfund geht.

Mary Darby Robinson ist eine tragische Figur, sie hat ihr bisschen Reputation (die im 18. Jahrhundert bei Schauspielerinnen nicht sehr groß ist) verloren, als sie die Geliebte des Thronfolgers wurde. Nun wird sie weitergereicht, erst an Lord Malden, dann an Tarleton. Und als es ihr wirklich schlecht geht und ihre Beine gelähmt sind, da verlässt sie der Kriegsheld wegen eines jungen Dings. Die ihm aber mit dem Geld und als testamentarisch nachträglich anerkannte Tochter eines Herzogs den Weg in die Gesellschaft öffnet. Mary Robinson schreibt sich jetzt in zwei Schlüsselromanen The False Friend und The Natural Daughter ihren Hass von der Seele. Keine große Literatur, aber nicht so recht förderlich für das bisschen Reputation, das Tarleton in London noch hat. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass der Prince von Wales (über den ich ja sonst nichts Nettes sage) sie immerhin regelmäßig in ihrer Londoner Wohnung besucht, wenn sie gelähmt auf der Chaiselongue liegt. Nach ihrem Tod (sie stirbt im Jahre 1800 gerade mal zweiundvierzig Jahre alt) wird ihre Tochter von ihm noch eine lebenslange Rente bekommen.

Also mal abgesehen von dem heroischen swagger portrait, das Tarleton beim Präsidenten der Royal Academy in Auftrag gibt und der dann den kleinen stämmigen Tarleton als idealisierten jungen Helden mit effeminierten Gesichtszügen malt, scheint Tarleton in London eine schlechte Presse zu haben. Sein Ruf in Amerika ist katastrophal, da heißt er Bloody Ban und auch der Beiname Butcher, den der Herzog von Cumberland bisher hatte, wird ihm verliehen. Er würde heute wahrscheinlich keinen Kriegsverbrecherprozess ungeschoren überstehen. Verlassen wir also einmal das London des Jahres 1782 und gehen in das Amerika des Revolutionskrieges.

Oatmeal for the Foxhounds

Ja, wenn man noch nebenbei auf Fuchsjagd ist, dann muss man natürlich auch Futter für die Hundemeute haben. Dass englische Dandies auf Feldzügen nebenbei auf die Fuchsjagd gehen, ist nichts Aussergewöhnliches, da hat der Herzog von Wellington auch eine Vielzahl von jungen Gentlemen mit ähnlichen Neigungen in seiner Armee. Er weiß nie so recht, ob er über die jungen Gentlemen weinen oder lachen soll. Interessant ist die Unterschrift: Tarleton ist jetzt Oberstleutnant (Lieutenant Colonel) der British Legion, dafür stehen die Buchstaben BL. Er ist jetzt offiziell nicht in der englischen Army (da hat er nur den Dienstgrad eines Captains), er trägt auch nicht mehr den roten Rock, er kommandiert jetzt ein Regiment von Loyalisten. Seine eigene kleine Armee, auch bekannt als Tarleton’s Raiders (wohlgemerkt Raiders nicht Riders).

Tarleton hatte sich freiwillig für den amerikanischen Feldzug gemeldet, wohl weniger aus patriotischen Gründen als eher, um seinen Gläubigern zu entkommen. Jetzt kommandiert er die Kavallerie von Lord Charles Cornwallis (oben auf dem Bild, das von John Singleton Copley gemalt wurde), allerdings muss man anmerken, dass keiner der älteren englischen Offiziere den Dandy aus Liverpool ausstehen kann. Doch Cornwallis ist damit ganz zufrieden, dass er einen jungen Bataillonskommandeur hat (denn mehr als ein Bataillon ist die American Legion nicht), der zwar nichts im Kopf hat, aber gut auf dem Pferd sitzt und mit dem Säbel in der Hand ständig angreift. Auch wenn er sich nicht an die Spielregeln des Krieges hält und die Amerikaner, die sich schon ergeben haben, niedermetzelt. Tarleton’s quarter wird ein neuer Begriff des Krieges, ein amerikanischer Feldscher beschreibt das Gemetzel von Waxham Creek als indiscriminate carnage never surpassed by the most ruthless atrocities of the most barbarous savages. Tarleton verbreitet Angst und Schrecken im amerikanischen Süden, wohin sich jetzt der Krieg verlagert hat. Er ist auch in zahlreichen Gefechten erfolgreich, aber lange geht das nicht gut. Francis Marion, den die Amerikaner den swamp fox nennen, wird zur Nemesis von Tarleton.
Und der General Daniel Morgan (ganz in weiß bei Saratoga) vernichtet bei Cowpens beinahe die ganze Truppe von Tarleton (über dieses Ereignis schreibe ich mit großer Süffisanz ein anderes Mal, das wird sonst heute zu lang). Das spricht sich natürlich auch nach London herum, die ganze Presse stürzt sich auf Tarleton. Er wird (wohl mit Hilfe von Ghostwritern aus der Grub Street und mit der Hilfe von Mary Robinson) seine Version des Krieges im amerikanischen Süden schreiben,Campaigns of 1780 and 1781 in the Southern Provinces of North America. Diese militärischen Erinnerungen zeigen uns, was er für ein toller Hecht ist und wie unfähig Lord Cornwallis ist (dabei war der noch der fähigste aller Generäle, die London nach Amerika schickt). Für die Presse ist dieser gedruckte Unsinn natürlich wieder ein Festessen.

Tarleton, der heute (21.8.2010) Geburtstag hat, geht in die Politik und kämpft für die Weiterführung des Sklavenhandels (seine Brüder sind in Liverpool weiterhin im Sklavenhandel tätig). Er wird auch aus unerklärlichen Gründen immer weiter befördert (so wie er am Anfang seiner Militärlaufbahn immer nur durch Protektion befördert wurde): Generalmajor 1794, Generalleutnant 1801 und General im Jahre 1812. Da bildet er sich ein, dass er das Kommando über die englische Armee auf der iberischen Halbinsel bekommen würde. Aber das geben die Engländer dann doch lieber Wellington.

Das Portrait von Reynolds verkauft die Familie 1820, es wird 1875 von einem Familienmitglied (Admiral Sir John Tarleton) zurückgekauft und 1951 von Henrietta Tarleton der National Gallery geschenkt. Zur gleichen Zeit wie das Bild von Banastre Tarleton entsteht das Bild von Captain George Coussmaker, für den lässt sich Reynolds viel mehr Zeit, siebzehn mal muss Coussmaker ihm Modell stehen (sein Pferd zweimal, morgens um neun). Es ist das Portrait eines Gentleman in entspannter Pose, hat nichts von dem gothic horror im Auge des Pferdes, nichts von der lächerlichen Hintergrundgestaltung auf Tarletons Portrait. Die sieht ja aus, als hätte man ihn vor alle Dekorationen gestellt, die man im Theaterfundus finden konnte (wahrscheinlich wurde der Hintergrund von einem der Assistenten aus dem Studio gemalt). Vielleicht ist der ganze malerische Theaterdonner auch ein ironischer Kommentar von Reynolds auf den Bramarbas Tarleton. Das Bild von Coussmaker dagegen wirkt, als wollte Reynolds den Stil von Gainsborough imitieren – und wahrscheinlich wollte er das auch, um Gainsborough mal zu zeigen, was er alles kann. Er hätte ihn natürlich auch so malen können, wie das eines Tages Tarletons Gattin Susan Priscilla tut, als Chevalier aus dem 17. Jahrhundert. Damit übertrifft Susan Priscilla Tarleton Reynolds Bühneninszenierung noch erheblich.

Es gibt zu Banastre Tarleton eine einzige seriöse Biographie, The Green Dragoon: The Life of Banastre Tarleton and Mary Robinson (2003), von Robert D. Bass. Im Internet findet sich eine Website, die sehr materialreich ist. Sie ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen, da ihr einziger Zweck ist, den Befürworter des Sklavenhandels von allen Vorwürfen reinzuwaschen. Ich finde es aber schön, dass der Nachruhm von  Mary Darby Robinson größer ist, als der von Banastre Traleton. Inzwischen erkennt man sie auch als Schriftstellerin an. Und da hätte ich dann noch zwei materialreiche Websites für Sie, einmal etwas von der Ohio State University und dann eine wirklich vorzügliche Textsammlung von Mary Mark Ockerbloom.

Der Bösewicht in dem Film The Patriot von Roland Emmerich ist eine Figur namens Tavington, die natürlich Tarleton sein soll. Mel Gibson ist dann Francis Marion the swamp fox. Ich erwähne das nur der Vollständigkeit halber. Nicht weil ich glaube, dass Roland Emmerich, der nur filmischen Schrott gedreht hat, uns eine seriöse Geschichtslektion erteilt.

Die vier Flaggen (oben die vom dritten Virginia Detachment), die der Oberstleutnant Tarleton den Amerikanern abgenommen hat, sind 2006 bei Sotheby’s für 17.3 Millionen Dollar verkauft worden. Das ist mehr als damals der ganze Revolutionskrieg gekostet hat.

Über jay

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