Palladio in Amerika

Baldur Köster:  Palladio in Amerika. Die Kontinuität klassizistischen Bauens in den USA.

Man kann nur hoffen, dass der Prestel Verlag dieses Buch wieder auflegt, es ist ein wirklich hervorragendes Buch. Auf 175 durchgehend illustrierten Seiten (durchgehend schwarz-weiß, was für Architekturphotographie nun mal das Medium der Wahl ist) erläutert Baldur Köster die Kontinuität klassizistischen Bauens.

Von den palladianischen Einflüssen, die auf Wren und Gibbs zurückgehen, über das Weiße Haus bis zu Philip Johnsons postmodernem AT&T Building. Dies Buch ist für Kunsthistoriker unverzichtbar, es gibt zwar Literatur zu Jeffersons Monticello und über Benjamin Latrobe, aber es gibt keine so vorzügliche Übersichtsliteratur.

Aber dies Buch kann auch von normalen Lesern gelesen werden, man braucht kein Kunsthistoriker zu sein. Man kann auch einen Amerikaurlaub mit diesem Buch vorbereiten, ist vielleicht gewinnbringender, als Disneyland zu besuchen.

Köster schreibt klar und verständlich, man kann das Buch lesen und der Argumentation des Verfassers folgen, wenn man keine Grundkenntnis der Formensprache der Architektur besitzt. Und das Buch wird den Leser neugierig machen auf den Mann, der all dies auf dem Gewissen hat: Andrea Palladio.

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