Yves Klein

So sah das damals aus. Der Künstler Yves Klein (heute vor 49 Jahren gestorben), immer elegant gekleidet, dazu eine nackte Frau, blau angemalt. Die wälzt sich dann auf einer weißen Leinwand. Und fertig ist die Kunst. Die sexy Variante zu dem Drip Painting Verfahren von Jackson Pollock, den man daraufhin Jack the Dripper nannte. Später kamen noch andere auf solche Ideen. Wie Otto Muehl, der Hühner über nackten Studentinnen schlachtete und das Blut über sie tropfen ließ. Ist dann aber für Jahre für den Quatsch, den er veranstaltete, ins Gefängnis gewandert.

Es war nicht irgendeine Farbe bei Yves Klein, es war immer Blau. Ultramarin. Angeblich hatte der Künstler dieses Blau bei Giotto entdeckt. Überirdisch, nicht von dieser Welt. Außer natürlich auf den Trikots von Schalke 04. Das hat nichts miteinander zu tun, sagen Sie jetzt? Gemach, es gibt eine Verbindung zwischen Yves Klein und Gelsenkirchen, auf die die Schalke Fans nicht so unbedingt kommen.

Denn von 1957 bis 1959 hat Yves Klein (hier auf dem Bild bei der Arbeit in Gelsenkirchen) das Foyer des Gelsenkirchener ⥤Opernhauses gestaltet. In Schalke Blau!

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