Abildgaard

Vor 105 Jahren starb der dänische Maler und Bildhauer Nicolai Abildgaard. Hier ist er als Fünfundzwanzigjähriger auf dem schönen Bild von Jens Juel zu sehen. Der wird ebenso wie Abildgaard Professor an der Kopenhagener Akademie werden. Abildgaard ist in diesem Blog schon in dem Post über ➱Vilhelm Marstrand erwähnt worden. Die Bombardierung Kopenhagens im Jahre 1807 hat er noch miterlebt, aber von dem Bild, das er damals malte, gibt es leider keine Abbildung im Internet. Das ist die zweite Bombardierung der Stadt gewesen, die erste fand 1801 statt. Da war ➱Lord Nelson noch mit dabei. 1807 steht ein ebenso berühmter Engländer vor der Stadt: Arthur Wellesley, den wir besser als den ➱Herzog von Wellington kennen. Aber das ➱Hotel d’Angleterre, in dem William Turner bei seinem Kopenhagen Besuch vielleicht abgestiegen ist (und wo ich einmal ein Omelett gegessen habe), haben die Kopenhagener trotz der  Bombardierung durch die Engländer (allein 14.000 Brandbomben in drei Nächten) nie umgetauft.

Den blinden Sänger Ossian, der in der Hamburger Kunsthalle hängt, hat Abildgaard wie so viele Künstler seiner Zeit auch gemalt. Vor fünf Jahren hat die Kunsthalle Hamburg ihm zu seinem hundertsten Todestag eine Einzelausstellung gewidmet. Und dabei betont, dass er an der Kopenhagener Akademie der Lehrer von ➱Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge gewesen ist. Und vor drei Jahren hatte er ➱hier auch schon einen Post, in dem Sie alles über den in Europa grassierenden Ossianismus lesen können. Sonst gibt es heute nix.

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